Über meine Liebe zu den Border Collies bin ich im April 2012 im Tierschutzverteiler auf Kyra (jetzt Inka) aufmerksam geworden, da ich inzwischen schon ein paar Jahre im Tierschutz tätig bin und viel Elend gesehen habe, hat das Schicksal von Inka mich sehr bewegt und ich habe mir gesagt: "die Maus muss ich retten, egal wie!".
Ich habe also Inka privat aus dem Tierheim A.P.A.L Villablino zu mir nach Hause geholt. Inka wurde mit ihren Geschwistern als Welpe in einem Schuhkarton vor dem Tierheim abgestellt und war 6 Jahre lang quasi dort eingesperrt.
So habe ich die Herausforderung angenommen und Inka ein Leben außerhalb der 4 Mauern und eines engen Zwingers ermöglicht und hoffe, dass sie in unserer Familie noch ein schönes Leben haben wird, wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um ihr das zu ermöglichen.

Hier die Anzeige:

Kyra

Border-Collie-Mix, vom Welpenalter an in spanischem Tierheim
SEIT WELPENALTER IM TIERHEIM – 6 LANGE JAHRE! BITTE  HELFT, DASS ES NICHT LEBENSLÄNGLICH WIRD! 

Name: Kyra
Rasse: Border Collie-Mix
Geschlecht: Weibchen, noch unkastriert
Alter: 6 Jahre
Schulterhöhe: 51 cm, 57 cm lang
Gewicht: 16 kg
Farbe: weiß-schwarz, kurzhaarig
Gesundheitliche Verfassung: gut 

Kyra ist ein Schatz, den es noch zu bergen gilt! Dieser Schatzsucher/in  muß ein ganz besonderer Mensch sein! Geduldig und einfühlsam mit dem Gespür für eine ängstliche Hündin, die bisher ihr gesamtes Hundeleben im Tierheim verbracht hat. Sie wurde im Welpenalter mit 5 ihrer Geschwister in einer Schuhschachtel ausgesetzt vor dem Tor des Tierheims gefunden. Ihre Geschwister wurden vermittelt, sie blieb zurück. Nie hat sie die Freuden einer eigenen Familie kennengelernt. Bei Fremden und allem Unbekannten zeigt sie sich sehr ängstlich und schüchtern. Bei vertrauten Menschen ist sie wie ausgewechselt, ist verschmust, sucht Aufmerksamkeit, frißt einem buchstäblich aus der Hand und tut alles, um gestreichelt zu werden. Ihr zukümftiges Umfeld sollte mehr ländlich ruhig sein, am besten in Haus mit eingezäuntem Garten, wo sie frei laufen kann, denn sie rennt für ihr Leben gern. Die Stadt wäre ihr nicht zuzumuten, wäre zu stressig, mit zuvielen Umweltreizen, die sie nicht verkraften würde. Mit Artgenossen ist Kyra superverträglich, sie lebte mit zwei Hündinnen  in einem Zwinger. Nein, wir möchten nicht verkennen, daß es einer besonderen Aufgabe bedarf, diesen schönen Hund zu resozialieren! Wer nimmt die Herausforderung an und steht dann auch 100% zu ihr? Kyra sitzt im Tierheim Villablino/Leon, oben in der Nähe von Santiago de Compostela (bekannt vom Jacobsweg).

 

Update April2013: Jetzt haben wir Inka ein Jahr, sie ist immer noch sehr scheu bei Fremden, kommt aber manchmal doch ganz langsam aus ihrem Schneckenhaus raus und leckt einem die Hand, wenn die Neugier überwiegt. Andere Hunde geben ihr Sicherheit und hat sie einmal eine Bezugsperson gefunden, so weicht sie dieser nicht mehr von der Seite. Wir überlegen noch ihr die Chance zu geben, ein Zuhause zu finden, wo sie nicht nur Mitläufer ist, sondern die Aufmerksamkeit bekommt, die sie verdient hat und vielleicht lernt sie dort auch ganz langsam ihre Ängste abzubauen.

Update August 2013:  Es sieht so aus als ob Inka doch bleiben darf, wir haben im Juli den kleinen Sammy adoptiert und er tut ihr unheimlich gut, die beiden spielen zusammen im Garten und Sammy zeigt Inka, dass die große, weite Welt gar nicht so schlimm ist. Wir werden weiter über ihre Fortschritte berichten.

Update März 2014: Im April werden es zwei Jahre, und Inka taut ganz langsam immer mehr auf, sie hat gute und schlechte Tage, an den guten ist sie fröhlich und rennt wie ein geölter Blitz über die Felder (es scheint doch eine Podenca in ihr zu schlummern), an schlechten Tagen hört sie die Flöhe husten und verkriecht sich vor jedem Geräusch unterm Bett, was muss die arme Maus in den 6 Jahren in diesem schrecklichen Tierheim durchgemacht haben, auf jeden Fall steht fest, Inka geht hier nicht mehr weg, ihr Busenfreund Sammy ist von ihrer Seite gar nicht mehr wegzudenken, wenn die beiden im Körbchen schmusen oder zusammen toben, dann ist die Welt einfach in Ordnung! Und so soll es auch bleiben!

 

Update Januar 2018: Jetzt wohne ich schon fast 6 Jahre hier und muss sagen, ich hätte es nicht besser treffen können, Frauchen kümmert sich rührend um mich und die anderen und die Pflegis, die hier hin und wieder vorübergehend einziehen, ich habe auch gelernt, dass nicht alle Menschen schlecht sind und lasse mich hin und wieder sogar von Frauchens Besuch streicheln. Mir geht es also hier wirklich gut.